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Adrian Wehner

2018.11.11

SG Schorndorf - HSG Sulzbach-Murrhardt 27:20

Starke erste Halbzeit bringt Schorndorf den Sieg

5 Gegentore in einer Halbzeit spricht eine deutliche Sprache. Eine gut eingestellte, aggressive Abwehr mit einem bärenstarken Marc Krammer im Tor legte den Grundstein für den Erfolg gegen die Aufsteiger aus Sulzbach-Murrhardt.

Das Spiel startete allerdings unter keinen guten Vorzeichen. Adrian Wehner musste krankheitsbedingt passen und Alexander Gora erhielt bereits in der 4 Spielminute eine sehr zweifelhafte rote Karte. Die Disqualifikation beindruckte die Schorndorfer allerdings gar nicht. Über ein 2:1 konnte man sich nach 11 Minuten auf 6:2 absetzen und zwang den Gästetrainer zu seiner Auszeit. Die Schorndorfer agierten weiter sehr konzentriert in der Abwehr und falls doch mal ein Wurf aufs Tor kam war Marc Krammer zur Stelle. Es häuften sich die 2 Minutenstrafen auf beiden Seiten obwohl das Spiel alles andere als unfair geführt wurde. Der Routinier Baxi Bajrovic zeigte wieder einmal seine Klasse und war mit 9 Toren bester Werfer. Beim 15:5 trennte man sich zur Halbzeit.

Hatte man sich vorgenommen genau so konzentriert und aggressiv weiter zu arbeiten schlichen sich in der zweiten Hälfte immer wieder einige Unkonzentriertheiten ein und Sulzbach konnte etwas verkürzen was nun wiederum Slavko Pustoslemsek zu einer Auszeit bewegte um seine Mannschaft aus dem Halbzeitschlaf aufzuwecken. Ein 3:0 Torelauf war das Resultat und man erhöhte wieder auf 19:8. Der 11 Tore Vorsprung ließ die Konzentration der Daimlerstädter wieder deutlich sinken und so kam nun die beste Phase der Gäste die innerhalb von 8 Minuten auf 20:15 verkürzen konnten. Doch mehr als das war nicht mehr zu holen. Schorndorf stabilisierte sich wieder und der mittlerweile eingewechselte Heiko Busse knüpfte nahtlos an die hervorragende Leistung von Marc Krammer an. Am Ende hatte man völlig verdient den 5. Saisonsieg eingefahren.

Am kommenden Wochenende spielt man gegen den Aufsteiger aus Hohenlohe, der in dieser Saison gute Ergebnisse erzielen konnte. Die Mannschaft muss sich auf einen harten Kampf in der Fremde einstellen und würde sich über Unterstützung freuen. Anpfiff ist am Samstag um 20:00 Uhr

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (1), Schuller, Werner (1), Mack (1), Friz (1), Bajrovic (9), Pflug (2), Oehm (7), Karoly, Gora, Niederer (5/1)

2018.11.03

Hbi Weilimdorf/Feuerbach - SG Schorndorf 34:28
Keine Punkte gegen die Hbi Weilimdorf/Feuerbach

Mit einigen angeschlagenen Spielern reiste die Schorndorfer Mannschaft am Samstagabend nach Feuerbach. Adrian Wehner meldete sich noch vor dem Warmmachen ab und konnte nicht eingesetzt werden. Philip Oehm prallte beim Warmmachen unglücklich mit einem Mitspieler zusammen und konnte auch nur mit Schmerzen auflaufen. Auch wenn Alexander Gora seinen Muskelfaserriss auskuriert hat, merkte man, dass er noch nicht 100% einsatzfähig ist und Kapitän Stefan Niederer laboriert an einer Zerrung im Oberschenkel. Nichts desto trotz hatte man sich einiges für das Spiel vorgenommen und wollte beide Punkte aus Stuttgart entführen.

Die Stuttgarter erwischten den besseren Start und konnten schnell mit 4:1 in Führung gehen. Dieser hatte allerdings nicht lange bestand und durch 3 Tore in Folge konnte man ausgleichen. Ein Dreierpack von Tim Petschinka stellte die Führung wieder her und bewegte Trainer Slavko Pustoslemsek zur ersten Auszeit nach 8 Minuten Spielzeit. Leider fand man an diesem Abend nicht in das gewohnte offensive und aggressive Abwehrspiel, so dass der Gegner immer wieder zu freien Würfen kam. Als man in der 23 Minute beim 12:11 den Anschluss herstellte, schwächte man sich durch zwei 2-Minuten Strafen selber und Weilimdorf/Feuerbach konnte wieder auf 15:11 erhöhen. Beim Stand von 16:12 wechselte man die Seiten.

Wieder erwischten die Gastgeber den besseren Start und erhöhten kontinuierlich ihren Vorsprung. 23:16 zeigte die Anzeigetafel nach 36 Minuten. Schorndorf kämpfte und versuchte sich gegen die Niederlage zu stemmen doch die Abwehr war an diesem Tag zu löchrig und des Öfteren fand man sich alleine auf weiter Flur gegen die starken 1:1 Spieler der Hbi. Näher als 5 Tore kam man nicht mehr heran und so musste man eine verdiente 34:28 Niederlage hinnehmen.

Nun heißt es Wunden lecken und schnellstmöglich wieder im Vollbesitz der Kräfte in den kommenden Partien zu Punkten. Bereits am Dienstag ist mit dem TSV Schmiden 2 ein Ligakonkurrent in der zweiten Runde des Bezirkspokals zu Gast in Schorndorf bevor man am kommenden Wochenende dann die HSG Sulzbach-Murrhardt in Schorndorf empfängt.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (2/2), Schuller (3), Friz, Kolb, Mack (5), Bajrovic (2), Pflug (2), Oehm (8/1), Gora, Werner (1), Hämmer, Niederer (5)

2018.10.28

SG Schorndorf - TV Großbottwar 33:26

Überzeugender Auftritt der Schorndorfer führt zum vierten Saisonsieg
Zum dritten Heimspiel in Folge war der TV Großbottwar zu Gast in der Schorndorfer Grauhalde. Von Anfang an konnte man das Spiel bestimmen und landete eine Start-Ziel Sieg zum vierten Saisonerfolg.

Beim 2:2 in der 3. Minute konnten die Gäste aus dem Bottwartal zum letzten Mal ausgleichen. Die Defensive war gut eingestellt und konnte durch provozierte Ballgewinne in das gewünschte Tempospiel kommen. Durch einen Doppelschlag von Simon Mack in der 8 Minute konnte man sich bereits leicht absetzen. Vorne wurden die Angriffe geschickt von Mittelmann Philip Oehm dirigiert und Routiner Adrian Wehner fand häufig durch starke 1:1 Aktionen die Lücke im gegnerischen Abwehrverbund. Doch Großbottwar bewies Comeback Qualitäten. In der 18 Minute schafften Sie den Anschlusstreffer per 7-Meter zum 12:11. Die Schorndorfer ließen sich dadurch allerdings nicht verunsichern und stellten mit einem 3:0 Lauf innerhalb von 2 Minuten wieder auf 15:11. 14 Sekunden vor der Halbzeit konnte Sascha Pflug vom Kreis sogar auf 20:15 erhöhen. Leider musste man im direkten Gegenzug noch ein last second Tor von Tom Hochmut hinnehmen.

Die zweite Halbzeit starteten die Daimlerstädter in Ballbesitz aber in Unterzahl. Nahe des Zeitspiels gelang Baxi Bajrovic ein Sehenswerter Treffer aus 13 Meter zur 21:16 Führung. Heiko Busse konnte einen 7-Meter parieren und Schorndorf legte nach. In der 35 Minute beim Stand von 23:16 zog Gästecoach die Grüne Karte. Diese sollte Ihre Wirkung nicht verfehlen, denn Großbottwar kämpfte in der Defensive und auch der Gästekeeper konnte sich steigern. So schmolz der komfortable 7 Tore Vorsprung innerhalb von 3 Minuten auf 3. Dies wiederum nutzte Trainer Slavko Pustoslemsek um seine Auszeit zu nehmen und den Lauf der Gäste zu unterbrechen. Auch er fand die richtigen Worte denn in Folge lief der Ball wieder besser im Angriff und Heiko Busse konnte sich mit einigen Paraden auszeichnen. Bis zur 52 Minute kämpften die Gäste tapfer und konnten immer wieder auf 3 Tore verkürzen. Hinten raus schienen dann die Kräfte allerdings etwas zu schwinden, weshalb die Gastgeber das Endergebnis auf 33:26 hochschrauben konnten. Der vierte Saisonsieg war nach dieser tollen geschlossenen Mannschaftsleistung verdient und konnte gefeiert werden.

Am kommenden Wochenende ist man zur Gast bei der Hbi Weilimdorf/Feuerbach. Anpfiff am Samstag um 18:00 Uhr. Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung in der Fremde freuen.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (3/1), Schuller (2), Friz, Mack (5), Bajrovic (4), Pflug (2), Oehm (5), Gora, Wehner (7), Werner, Niederer (4/1), Karoly (1)

2018.10.20

SG Schorndorf - SG Weinstadt 26:32

Schorndorf unterliegt Ligaprimus im Derby

Am vergangenen Samstag empfing man zur Primetime die SG Weinstadt zum Derby in der gut besuchten Grauhalde. Als Tabellenführer und Aufstiegskandidat Nummer 1 war die Favoritenrolle klar bei Weinstadt. Doch auch in den vergangen Jahren war das Derby immer ein besonderes Spiel und die Daimlerstädter wollten die zwei Punkte unbedingt in Schorndorf behalten. Leider fand man vor allem in der Abwehr nie richtig zu seiner Form weshalb man sich am Ende mit 26:32 geschlagen geben musste.

Man startete gut in die Partie und konnte durch einen Doppelpack durch Adrian Wehner schnell mit 3:1 in Führung gehen. Allerdings ließ sich Weinstadt dadurch nicht beeindrucken und konnte nach 10 Minuten durch einen 7-Meter von Sascha Wilhelm beim 4:5 selbst in Führung gehen. Auch wenn man vorne seine Chance gut nutze konnte man schon früh in der Partie sehen, dass die Abwehr des öfteren den berühmten Schritt zu spät war und man so häufig in Unterzahl agieren musste. Zu Mutlos und zu träge arbeitete man in der Defensive und die daraus entstehenden Lücken wusste Weinstadt zu nutzen. Nach 16 Minuten nahm Coach Slavko Pustoslemsek seine erste Auszeit um den Abwehrverbund neu zu organisieren. Von da an wurde etwas konzentrierter gearbeitet und Ballgewinne konnten in Tore umgemünzt werden. Bis zur Halbzeit konnte man sich so eine knappe Führung (15:14) erspielen.

Hellwach und konzentriert wollte man die zweite Hälfte beginnen und vor allem kompakter in der Abwehr arbeiten. Marc Krammer konnte bereits den zweiten 7-Meter von Sascha Wilhelm parieren und trotzdem schafften es die Rot Schwarzen nicht Kapital daraus zu schlagen. Stattdessen musste Routinier Baxi Bajrovic bereits in der 35 Minute mit dreimal 2-Minuten auf der Tribüne Platz nehmen. Weinstadt konnte 2 Tore vorlegen doch man ließ sich nicht abschütteln und blieb in Schlagdistanz. Obwohl man in der 45 Minute bereits die siebte 2-Minutenstrafe hinnehmen musste, Weinstadt dagegen nur 3 im gesamten Spiel, konnte Stefan Niederer per Gegenstoß auf 23:24 verkürzen. Weinstadt legte nach und erhöhte durch Lukas Volz per 7-Meter auf 23:26. Ein technischer Fehler im Angriff und wieder einmal zu langsam in der Abwehr hatte die nächste Zeitstrafe und 7-Meter zur Folge, welcher aber von Marc Krammer pariert werden konnte. Es blieb spannend in der 54 Minute verkürze Marco Schuiler von Rechtsaußen auf 25:27. Und Trainer Slavko Pustoslemsek ordnete eine offensive Manndeckung an. Leider hatte dies nicht den gewünschten Erfolg, da nun auch von den beiden Unparteiischen fragwürdige Entscheidungen getroffen wurden. So konnte Weinstadt das Ergebnis in den letzten Minuten auf 26:32 hochschrauben.

Um eine Spitzenmannschaft wie Weinstadt zu schlagen muss man an seinem Maximum spielen. Dies hat man leider zu keinem Zeitpunkt erreicht und somit gewann Weinstadt völlig verdient wenn auch nach dem Spielverlauf etwas zu hoch. Positiv kann man den Kampfgeist der Schorndorfer aus dem Spiel für die kommenden Begegnungen mitnehmen. Am nächsten Sonntag empfängt die SG Schorndorf den TV Großbottwar um 18:00 Uhr.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller (4), Friz, Mack (3), Bajrovic (1), Pflug, Oehm (7/3), Wehner (8), Werner, Niederer (2), Karoly (1)

2018.10.14

SG Schorndorf - TV Mundelsheim 40:23

Torfestival in der Schorndorfer Grauhalde

Gegen die bis dato ungeschlagenen Gäste aus Mundelsheim konnten die Schorndorfer ein wahres Torfestival veranstalten. Gut eingestellt und vorbereitet von Ihrem Trainer Slavko Pustoslemsek konnten die 2 Punkte verdient in Schorndorf behalten werden.

Zu Beginn der Partie sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, wobei die Gäste den etwas besseren Start erwischten und mit 2 Toren in Führung gehen konnten. Adrian Wehner netzte zum 3: Ausgleich ein und beim 3:4 in der 10 Minute nahmen die Gastgeber die erste Auszeit. Von da an nahm man immer mehr die Zügel in die Hand und konnte durch den stark aufspielenden Philip Oehm beim 7:5 selbst mit 2 Toren in Führung gehen, was wiederum Mundelsheim zu einer Auszeit und einer offensiven Abwehrumstellung bewegte. Diese Umstellung spielte Schorndorf allerdings voll in die Karten, da mit Thomas Friz und Philip Oehm zwei schnelle, wendige Spieler die aufkommenden Lücken zu nutzen wussten. Eine gut arbeitende und aggressive Abwehr mit einem gut aufgelegten Marc Krammer im Tor war der Grundstein um sich bis zur Halbzeit einen komfortablen Vorsprung heraus zu spielen. Man hätte sogar noch deutlicher führen können, wenn man einige Ballgewinne nicht durch überhastete Gegenstoßpässe vertändelt hätte. Beim 16:10 wurden die Seiten gewechselt.

Schorndorf musste zu Beginn der zweiten Hälfte in Unterzahl agieren. Zusätzlich wurde der treffsichere Baxi Bajrovic in kurze Manndeckung genommen. Doch trotz dieses Handicaps konnte man in den ersten Minuten 3 Treffer, davon 2 Tore per 7-Meter von Philip Oehm in Folge markieren. Auf der anderen Seite konnte Marc Krammer gleich zwei 7-Meter entschärfen. Durch einen Doppelpack von Kapitän Stefan Niederer war man in der 39 bereits mit 10 Toren in Führung. Anders als in vergangenen Spielzeiten ruhte man sich nicht auf dem Vorsprung aus sondern zeigte weiterhin eine konzentrierte Leistung. Der mittlerweile eingewechselte Heiko Busse im Tor konnte nahtlos an die Leistung seines Vorgängers anknüpfen und konnte sich mehrfach mit schönen Paraden und gelungenen Gegenstoßpässen auszeichnen. Dominik Werner und Robert Steiner konnten durch sehenswerte Treffer per Gegenstoß erhöhen. Das laut umjubelte 40 Tor war Routinier Adrian Wehner vorbehalten bevor Andreas Bender zum Endstand von 40:23 einnetzen konnte.

Auf so einer Mannschaftsleistung kann Trainer Salvko Pustoslemsek aufbauen um nächste Woche gegen den Ligaprimus aus Weinstadt anzutreten. Anpfiff is am Samstag 20.10 um 20:00 Uhr. Das Derby gegen Weinstadt war in der Vergangenheit immer ein spannendes und intensives Spiel, weshalb die Mannschaft auf die Unterstützung der Zuschauer zählt.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (1), Schuller (1), Friz, Mack (6), Bajrovic (8), Pflug (3), Oehm (11/3), Wehner (5), Werner (2), Niederer (3), Karoly

2018.10.14

2018.10.07

HA Neckarelz – SG Schorndorf 36:25

Ein Spiel zum vergessen

Nach zuletzt zwei guten Parteien gegen Schmiden und Waiblingen folgte am vergangenen Wochenende ein Totalausfall der Schorndorfer Mannschaft beim Aufsteiger aus Neckarelz. Von Beginn an waren die Hausherren in Sachen Einstellung, Motivation und Siegeswillen den Daimlerstädtern überlegen.

Nur beim 1:0 durch Sascha Pflug konnte man zu Beginn des Spiels in Führung gehen. Danach nahmen die Gastgeber das Heft in die Hand und zwangen die Schorndorfer bereits nach 6 Minuten beim Spielstand von 3:1 zu einer Auszeit. Zu oft verzettelte man sich im Angriff was zu einfachen Ballverlusten führte und die Abwehr bekam zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf den Gegner. Ohne große Mühe konnten die Piranhas auf 7:3 davon ziehen. Nach 18 Minuten erzielte Simon Mack den Treffer zum 11:8 und man war wieder in Schlagdistanz. Doch anstatt, dass ein Ruck durch die Mannschaft ging und man sich auf die vorher besprochenen Sachen konzentrierte folgte ein Fehler nach dem anderen und so konnte man bis zu Halbzeit nur noch 3 weitere Treffer erzielen, während Neckarelz das Ergebnis auf 19:12 hochschraubte.

Die Halbzeitansprache in der Schorndorfer Kabine war sehr deutlich und Trainer Slavko Pustoslemsek appellierte an seine Mannschaft aufzuwachen und den Kampf anzunehmen um das Spiel noch zu drehen. Dieser Wunsch blieb leider ohne Gehör und Die Daimlerstädter machten so weiter wie Sie die erste Hälfte gespielt hatten. Kopf und Mutlos ergab man sich seinem Schicksal und konnte Neckarelz zu keinem Zeitpunkt des Spiels nochmals gefährlich werden. Die Gastgeber spielten souverän Ihr Spiel zu Ende und gewannen am Ende auch in der Höhe völlig verdient mit 36:25.

Nun heißt es dieses Spiel schnellstmöglich aufzuarbeiten und in den kommenden Spielen wieder mit der richtigen Einstellung zu Werke zu gehen. Denn mit so einer Leistung wird man in der Landesliga kein Spiel gewinnen. Es folgen nun 3 Heimspiele in Folge gegen Mundelsheim, Weinstadt und Großbottwar. Die Mannschaft ist nun gefordert die passende Reaktion auf so ein Spiel zu zeigen.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner (1), Schuller, Friz, Mack (6), Bajrovic (2), Pflug (3), Oehm (7/3), Wehner (3), Werner (1), Niederer (1), Karoly (1)

2018.09.30

SG Schorndorf - VfL Waiblingen 2 - 26:21

Schorndorfer Spartiaten erlegen die Waiblinger Tigers

Nachdem man in der vergangenen Woche die ersten Punkte gegen die Schmiden Pumas holte, konnte man auch gegen die nächsten Raubkatzen einen doppelten Punktgewinn verbuchen. Durch eine konzentrierte und souveräne Leistung landete man einen Start-Ziel Sieg gegen die Württembergliga-Reserve der Waiblinger Tigers.

Von Beginn war die Mannschaft von Slavko Pustoslemsek hellwach und fokussiert auf das Spiel. Lediglich beim 1:1 in der 3 Minute konnten die Gäste ausgleichen. Von da an konnte man durch eine gute Abwehrarbeit über ein 6:2 auf 10:6 in der 19 Minute durch Baxi Bajrovic leicht absetzen. Dies hatte eine Auszeit von dem ehemaligen Schorndorfer Trainer Stephan Meiser zur Folge. Von da an agierten die Waiblinger mit dem 7. Feldspieler um die gut stehende Defensive überwinden zu können. Dies hatte zu Beginn auch Erfolg ehe Schorndorf in der 24 Minute ebenfalls eine Auszeit nahm. Durch eine fragwürdige Zeitstrafe für Sascha Pflug konnten die Waiblinger bis zur Halbzeit auf 12:9 verkürzen.

Den zweiten Durchgang starteten die Schorndorfer mit Anspiel. Durch einen technischen Fehler kam Waiblingen in Ballbesitz und konnte sogar den Anschluss zum 12:10 herstellen. Durch eine Sonderbewachung für Adrian Wehner gab es nun mehr Räume für den flinken Philip Oehm, der mit einem Doppelschlag wieder auf 14:11 erhöhen konnte. Waiblingen spielte weiterhin mit 7 Feldspielern. Durch einen herausgefangen Ball konnte Kapitän Stefan Niederer aus der eigenen Hälfte zum 15:11 einnetzen. Gleich zwei 7-Meter in Folge konnte der ehemalige Waiblinger Marc Krammer entschärfen und im Gegenzug erwies sich Philip Oehm als treffsicherer Schütze von der 7-Meterlinie und besorgte ein beruhigendes Polster von 7 Toren in der 49 Minute. Eine weitere Unterzahlsituation konnte man mit 2:0 für sich entscheiden. Dominik Werner traf per Gegenstoß 5 Minuten vor Ende zum 25:16. In den letzten Minuten ließ die Konzentration in der Defensive etwas nach und so konnten die Gäste noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Am Ende gewinnen die Schorndorfer verdient mit 26:21 und konnten den zweiten Saisonsieg feiern.

Gegen die Raubkatzen der Liga hat man gute Leistungen abrufen können ob man unter Wasser auch so ein guter Jäger ist wird sich am kommenden Wochenende beim weitesten Auswärtsspiel gegen die Piranhas aus Neckarelz zeigen. Durch das absolute Haftmittelverbot wird dies eine schwere Prüfung. Anpfiff ist am Sonntag um 18:00 Uhr.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller, Friz, Mack (3), Bajrovic (3), Pflug (2), Oehm (7/3), Gora, Wehner (5), Werner (1), Niederer (4), Karoly (1)

2018.09.22

TSV Schmiden 2 - SG Schorndorf 25:33

Erste Punkte für die SG Schorndorf

Im zweiten Spiel der Saison traf man auf die Württembergliga Reserve aus Schmiden mit dem ehemaligen Schorndorfer Trainer Christian Schüle. Auch wenn man in der vergangenen Woche ein über weite Strecken ein gutes Spiel gegen Ditzingen zeigte reichte es am Ende nicht zu einem Punktgewinn. Aus der Vergangenheit wusste man das es immer enge Spiele gegen Schmiden gab. Dementsprechend motiviert war man die ersten beiden Zähler aus Schmiden mit zu nehmen.

Wie schon in der Woche zuvor startete das Spiel nervös. Zwar arbeitete man gut in der Abwehr, doch konnte daraus keinen Nutzen ziehen und einige Chancen wurden vergeben. Bis zur 10 Minute entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel bevor man sich beim 4:7 einen kleinen Vorsprung erspielen konnte und so Christian Schüle zu einer Auszeit zwang. Durch 2 schöne Einzelaktionen von Markus Karoly auf der rechten Außenbahn und ein gehaltener 7-Meter von Marc Krammer vergrößerte man den Vorsprung auf 5:9. Durch Zeitstrafen waren die Schorndorfer kurzzeitig nur noch mit 3 Feldspielern auf dem Feld. Doch durch gute Beinarbeit und geduldigem Spiel im Angriff konnte man den Vorsprung behaupten. 2 Gegenstöße von Stefan Niederer brachte die Gastmannschaft mit 9:13 in Front. Leider konnte man die Konzentration in dem letzten 5 Minuten nicht mehr hochhalten und so kassierte man mit der Pausensirene den 14:15 Anschlusstreffer.

Direkt nach Wiederanpfiff musste man sogar den 15:15 Ausgleichstreffer hinnehmen und das Spiel war wieder völlig offen. Die Angriffsreihe wirkte verunsichert und einiges technische Fehler und unvorbereitete Würfe waren die Folge. Schmiden versuchte mit einer offensiven 5:1 Abwehr das Spielkonzept der Schorndorfer zu stören doch diese taktische Maßnahme hatte nur kurzzeitig Erfolg. Denn dann kam die Zeit des Rückraumroutine Baxi Bajrovic, der mit einem lupenreinen Hattrick auf 20:25 stellte. Von da an ließ man die Schmidener nicht mehr näher als 4 Tore herankommen. In der entscheidenden Schlussphase konnte man mit zunehmender Spieldauer noch durch einige Gegenstöße und schöne Kombinationen das Ergebnis auf 25:33 hoch schrauben und den ersten Saisonsieg feiern.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Schuller, Werner, Mack, Bajrovic (9), Pflug (1), Oehm (5/3), Friz, Karoly (3), Gora (5), Wehner (1), Niederer (9/1)

2018.09.22

2018.09.16

SG Schorndorf - TSF Ditzingen 28:29

Trotz starker Leistung steht man am Ende mit leeren Händen da

Zum Saisonauftakt in die Landesliga 18/19 hatten man mit dem Absteiger TSF Ditzingen direkt einen schweren Prüfstein vor sich. Über weite Strecken dominierten die Schorndorfer das Geschehen und musste sich am Ende doch der clevereren Mannschaft geschlagen geben.

Der Anfang der Partie war geprägt von Nervosität. Technischen Fehlern und Fehlwürfen auf beiden Seiten. Nach 10 Minuten waren erst 2 Tore auf jeder Seite gefallen. Dann waren es die Schorndorfer die Ihre Nervosität schneller ablegen konnten und so erspielte man sich in den folgenden 5 Minuten eine 7:3 Führung durch den starken Adrian Wehner. Die Abwehr stand kompakt und hatte mit Marc Krammer einen starken Rückhalt. Nach 20 Minuten zeigten die Schiedsrichter Alexander Gora bereits die zweite 2-Minuten Strafe. Slavko Pustoslemsek, der neue Coach der SG zog seine erste Auszeit um die Mannschaft für den Schlussspurt der ersten Hälfte einzustellen. Diese sollte Ihre Wirkung nicht verfehlen, denn der Ball lief nun über mehrere Stationen wie am Schnürchen durch die Angriffsreihe und man konnte sich zahlreiche Torchancen erarbeiten. Hätte man diese Chancen noch konsequenter genutzt wäre sogar noch ein höherer Pausenstand möglich gewesen. So beendete man die erste Halbzeit mit 16:9

In der zweiten Hälfte fand nun Ditzingen immer besser ins Spiel und konnte mit einer neuen Abwehrformation die Schorndorfer verunsichern. Nach 44 Minuten war der Vorsprung beim Spielstand 22:20 auf nur noch 2 Tore geschrumpft. Die Abwehr arbeitete nicht mehr so konsequent wie zu Beginn und auch Marc Krammer bekam kaum mehr eine Hand an den Ball. Eine weitere Auszeit von der SG konnte das Spiel wieder etwas beruhigen und die Führung pendelte sich zwischen 2 und 3 Toren ein. Doch in der Entscheidenden Phase häuften sich wieder technische Fehler und unvorbereitete Abschlüsse. Als Ditzingen in der 54 Minute zum 26:26 das erste Mal nach dem 2:2 wieder ausgleichen konnte war die Verunsicherung förmlich zu spüren. 40 Sekunden vor Schluss wurde den Schorndorfern noch ein 7-Meter zugesprochen. Dies war die Chance zum 29:29 auszugleichen. Leider fand dieser Ball nicht den Weg ins Tor und bei 40 verblebenden Sekunden und einer Auszeit der Gäste wurde der 1 Torevorsprung über die Zeit gerettet.

Weite Strecken des Spiels muss der neu formierten Schorndorfer Mannschaft Mut für die kommenden Aufgaben geben. Wenn die Mannschaft so auftritt und Ihre Fehler durch fehlende Konzentration verringern kann werden bald die ersten Punkte auf der Haben Seite verbucht werden können. Vielleicht schon nächstes Wochenende beim aufeinander treffen gegen den Ex-Trainer Christian Schüle in Schmiden. Anpfiff um 17:30.

SG Schorndorf: Busse, Krammer, Steiner, Werner, Mack (4), Bajrovic (1), Pflug, Oehm (3), Friz, Karoly, Gora (7), Wehner (8), Niederer (5/2)

2018.09.16

2018.09.09

Stuttgarter Kickers - SG Schorndorf 19:36

Pflichtaufgabe im Pokal erfüllt

Eine Woche vor Rundenbeginn der Landesligasaison 18/19 stand für den neuen Coach Slavko Pustoslemsek das erste Pflichtspiel im Bezirkspokal auf dem Programm. Man war zu Gast bei dem Bezirksklasse-Team aus Stuttgart.

Die neu formierte Mannschaft war von Beginn an hell wach und konnte durch gute Abwehrarbeit und einen starken Rückhalt durch Neuzugang Marc Krammer im Tor dem Spiel Ihren Stempel aufdrücken. Bereits nach 10 Minuten nahm der Stuttgarter Trainer beim Spielstand von 3:10 seine Auszeit. Die SG ließ sich nicht beirren und spielte hoch konzentriert weiter. Über ein 5:13, 6:16 wurde beim Spielstand von 8:19 die Seiten getauscht.

Auch in Halbzeit 2 zeigten die Schorndorfer eine konzentrierte Leistung wobei bei einem Vorsprung zwischen 12 und 15 Toren die Spannung Phasenweiße nicht ganz auf 100% gehalten werden konnte. Unterm Strich gewinnt die SG souverän und auch verdient mit 19:36 und steht somit in der zweiten Runde des Bezirkspokals.

Am kommenden Sonntag startet endlich die Saison mit einem Topspiel gegen den Württemberg-Absteiger aus Ditzingen. Die Mannschaft ist heiß endlich vor heimischem Publikum Ihr können zu zeigen. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.

SG Schorndorf: Krammer, Steiner (2), Mack (6), Bajrovic (2), Pflug (2), Oehm (3), Friz (4), Karoly (3), Gora (3), Wehner (1), Niederer (10/2)

2018.04.29

SV Hohenacker-Neustadt - SG Schorndorf 35:27

2018.04.21

SG Schorndorf - SG Degm-Oedh 35:26

Schorndorf macht Klassenerhalt perfekt!

Mit einem Sieg gegen den bereits feststehenden Absteiger aus Degmarn konnte man sich endlich allen Abstiegssorgen entledigen und wird auch in der kommenden Saison in der Landesliga auf Punktejagd gehen.

Ein über weite Strecken spannendes und enges Spiel wurde den Zuschauern in der Schorndorfer Grauhalde geboten ehe es am Ende aus Sicht der Schorndorfer zu einem guten Ende und einem versöhnlichen Saisonabschluss in eigener Halle kam.

Für 5 Spieler war es das letzte Spiel, dass Sie im gestreiften Trikot in der Schorndorfer Grauhalde absolvierten aber alle haben sich einem übergeordneten Ziel verschrieben, nämlich den Klassenerhalt und als Team die Saison vernünftig zu beenden. In einer ausgeglichenen Anfangsphase konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Legte ein Team ein Tor vor konnte das andere direkt Ausgleichen. In der 22 Minute mussten die Daimlerstädter in Unterzahl agieren welche Degmarn zur 11:13 Führung ausnutze. Ein Dreierpack vom treffsicheren Stefan Niederer und ein weiteres Tor von Alexander Gora drehte das Spiel innerhalb von 4 Minuten wieder zu Gunsten der Hausherren und zwang die Gäste zur ersten Auszeit, welche ihre Wirkung nicht verfehlte. In den letzten 4 Spielminuten schaffte Degmarn den erneuten Ausgleich zum Halbzeitstand 15:15.

Auch die zweite Hälfte Begann ausgeglichen. In der 39 Minute dann eine Initialzündung. Torhüter Heiko Busse entschärfte einen 7-Meter obwohl Odenwald ihn mit einer Täuschung bereits zu Boden geschickt hatte spektakulär. Nun waren auch die Zuschauer lautstark da. Armin Beller trieb seine Mannschaft nach vorne und zog im Angriff geschickt die Fäden und die Mannschaft spielte sich in einen Rausch. Die Abwehr stand nun kompakter und aggressiver. Ballgewinne wurden konsequent durch Gegenstöße abgeschlossen und so erspielte man sich bis zur 50 Minute eine 4 Tore Führung. Trainer Nico Kästle legte seine Grüne Karte um die Mannschaft auf die letzten 10 Minuten einzustellen. Er schien die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Mannschaft machte den frischeren Eindruck und Degmarn kapitulierte. So konnte das Ergebnis von 28:24 auf 33:25 nach oben geschraubt werden. Alle Akteure bekamen Ihre Einsatzzeit und fügten sich nahtlos in das Mannschaftsgefüge ein. Am Ende leuchtete ein deutlicher 35:26 Heimsieg von der Anzeigetafel.

Durch die Niederlage von Hohenacker in Oppenweiler sind die Schorndorfer entgültig alle Abstiegssorgen los und können zum Saisonfinale ohne Druck in das harzfreie Spiel nach Hohenacker gehen.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner (1), Schuller (2), Mack (3), Kästle, Bajrovic (1), Pflug, Oehm (1), Beller (6), Gora (8), Wehner (1), Niederer (12/4), Dannenmann

2018.04.15

TV Flein - SG Schorndorf 42:35

Viele Tore aber leider keine Big Points in Flein

Wenn man Auswärts 35 Tore erzielt sollte man ein Spiel eigentlich gewinnen. Wenn man allerdings 42 Tore zulässt ist es nahezu unmöglich zu punkten. 77 Tore in 60 Minuten spricht für ein temporeiches Spiel mit vielen Abschlüssen aber auch für 2 Mannschaften die sich mehr auf den Angriff als auf die Abwehr konzentrieren.

Mit hohem Tempo starteten beide Teams und zunächst konnte Schorndorf ein Tor vorlegen, welches aber im direkten Gegenzug wieder ausgeglichen konnte. Obwohl beide Torhüter auch noch den ein oder anderen freien Wurf parieren konnten fielen in den ersten 15 Minuten bereits 22 Tore. Nach dem 11:11 war es an den Gastgebern vorzulegen und konnte beim 14:12 erstmals mit 2 Toren in Front gehen. Gegen das Zusammenspiel mit dem großgewachsenen Kreisläufer, Christian Joos fand man kein Mittel und so setzte sich Flein bis zur 26. Minute auf 20:16 ab. Doch die Daimlerstädter ließen sich nicht abschütteln und konnten mit 3 Toren in Folge, 2 davon vom besten Torschützen Alexander Gora zum 20:19 verkürzen. Adrian Wehner setzte den Schlusspunkt in der ersten Hälfte zum 21:20.

In der Halbzeitpause wurde die nachlässige Abwehrarbeit thematisiert. Mehr Härte und mehr Beinarbeit im Abwehrverbund wurde von den Trainern für die zweiten 30 Minuten gefordert. Doch die zweite Hälfte ging mit munterem Tore werfen auf beiden Seiten weiter wobei Flein etwas besser in Durchgang startete. Immer wieder war es Joos der am Kreis in Szene gesetzt wurde oder Marius Braun der durch 1 gegen 1 Situationen zum Torerfolg kam. 2 Minutenstrafen und 7-Meter Entscheidungen wurden leider nur einseitig auf Schorndorfer Seite entschieden und so musste man in der 45 Minute in doppelter Unterzahl agieren. Philip Oehm setzte gekonnt seine Schnelligkeit ein und konnte trotz der Unterzahl Tore für seine Farben erzielen. Nach 50 gespielten Minuten nahm Trainer Kästle eine Auszeit um seine Mannschaft für die letzten 10 Minuten, beim Stand von 35:31 nochmals einzustellen. Flein hatte seine Abwehr nun etwas offensiver aufgestellt und so langsam musste man dem hohen Tempo Tribut zollen. Durch technische Fehler und unplatzierte Würfe wurden die Gastgeber zum Kontern eingeladen und konnten so Tor um Tor davon ziehen. Beim 38:32 in der 54 Minute war eine Vorentscheidung gefallen. Durch eine zweite Auszeit wollten die Schorndorfer den Lauf der Fleiner nochmals stoppen und zu einer finalen Aufholjagd starten. Schnelle Torabschlüsse waren gefordert um noch etwas zählbares mit nach Hause zu nehmen. Leider konnte der gut aufgelegte Keeper noch einige Wüfe entschärfen und so siegte Flein am Ende mit 42:35.

Die Schorndorfer müssen sich vorwerfen lassen das man über das komplette Spiel nicht in eine kompakte Abwehrformation gefunden hat und nicht als Einheit agiert hat. 42 Tore sprechen eine deutliche Sprache.

Da die Konkurrenz dieses Wochenende im Abstiegskampf fleißig gepunktet hat wird es wohl bis zum letzten Spiel spannend bleiben. Am kommenden Sonntag kommt mit die, bereits als Absteiger feststehende SG Degmarn-Oedheim nach Schorndorf. Dies ist ein absoluter Pflichtsieg um den Klassenverbleib weiterhin in der eigenen Hand zu haben.

SG Schorndorf: Weber, Hönnl, Steiner, Schuller, Mack (3), Kästle (3), Bajrovic (1), Pflug (2), Oehm (5), Beller (5), Gora (10), Wehner (4), Niederer (2), Dannenmann

2018.04.07

SG Schorndorf - TV Gr'bottwar 35:30

Kollektivleistung bringt nächsten Sieg und einen großen Schritt zum Klassenerhalt

Vergangenen Samstag war der TV Großbottwar zu Gast in der Schorndorfer Grauhalde. Mit dem Restprogramm der Saison und der enorm knappen Tabellensituation war die Mannschaft zum Siegen verpflichtet. Auch wenn die Voraussetzungen und die Trainingswoche nicht ideal waren forderte Trainer Nico Kästle von seiner Mannschaft Leidenschaft und Kampfgeist um die wichtigen Punkte in Schorndorf zu behalten.

Nervös starteten die Schorndorfer Partie und scheiterten immer wieder am Torhüter der Gäste. Großbottwar zog sein Tempospiel auf und kam immer wieder über die zweite Welle zu einfach Treffern. Über ein 2:4 konnten sich die Gäste in der 8 Minute einen 3 Tore Vorsprung (4:7) erspielen. Zwei Überzahlsituationen kurz nacheinander konnten die Daimlerstädter nicht nutzen und so nahm Trainer Kästle nach 17 Minuten und einem Spielstand von 7:10 eine Auszeit. Diese Auszeit sollte seine Wirkung nicht verfehlen, denn ein Doppelschlag von Alexander Gora und Tore von Adrian Wehner und Philip Oehm brachte die Hausherren nach 22 Minuten zum ersten Mal mit 11:10 in Führung. Nun war es am Gästetrainer seine Grüne Karte zu zücken um den Lauf der Schorndorfer zu unterbrechen. Doch die Schorndorfer waren nun im Spiel und konnten immer wieder ein bis 2 Tore vorlegen bis beim Spielstand von 16:15 die Seiten gewechselt wurden.

In die zweite Hälfte starteten wieder die Gäste besser und konnten durch 2 Tore von Dominik Brosi beim 17:18 wieder in Führung gehen. Das Spiel nahm an Tempo auf. Beide Mannschaften erzielten Tore im Sekundentakt. Legte eine Mannschaft vor so glich die andere Postwendend über die zweite Welle wieder aus. Janik Dannenmann der den verletzten Stefan Niederer auf Linksaußen vertrat, spielte eine stake zweite Halbzeit und brachte seine Farben beim 20:19 wieder in Führung. In Unterzahl konnte Simon Mack zwei wichtige Tore in Folge erzielen und so wieder eine 2 Torevorsprung herausspielen. Großbottwar wollte sich aber nicht abschütteln lassen und hatte mit Jonathan Siegler einen treffsichern Schützen. Doch Torhüter Benjamin Hönnl kam immer besser ins Spiel und konnte einige beste Wurfmöglichkeiten entschärfen. Nach 46 Minuten war es Felix Kästle, der krankheitsbedingt die ganze W:oche nicht trainieren konnte und deshalb nur punktuell eingesetzt werden konnte, der auf 28:24 erhöhte. 10 Minuten vor Ende konnte man auf 31:25 erhöhen und zwang so die Gäste zur nächsten Auszeit. Doch dieses Spiel ließen sich die Schorndorfer nicht mehr nehmen. Als kurz vor Schluss Großbottwar eine doppelte Zeitstrafe kassierte war die Messe gelesen. Janik Dannenmann setzte den Schlusspunkt für seine Mannschaft zum 35:28. Danach konnte sich Kai Klumpp noch 2 mal durchsetzen um den Endstand von 35:30 herzustellen.

Erleichtert und entsprechend ausgelassen war die Stimmung in der Halle nach Abpfiff des Spiels. Schließlich klettert man in der Tabelle auf Platz 8 und hat nun 3 Tore Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Am kommenden Wochenende reißt man zum Tabellenzweiten TV Flein. Auch wenn man als Außenseiter dort hin fährt wird man auf keinen Fall die Punkte herschenken.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner (2/2), Schuller, Mack (7), Kästle (5), Kessel, Bajrovic, Pflug (2), Oehm (2), Beller (2), Gora (6), Wehner (5), Dannenmann (4)

2018.03.24

NSU Neckarsulm 2 - SG Schorndorf 23:32

Starke 2. Halbzeit bringt Schorndorf wichtigen Sieg in Neckarsulm

Durch den doppelten Punktegewinn konnte die SG Schorndorf den ersten Abstiegsplatz verlassen und steht nun mit 18:26 Punkten auf Tabellenplatz 10. Eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung, vor allem in der 2. Halbzeit war der Schlüssel zum Erfolg bei diesem enorm wichtigen Auswärtsspiel.

In der Anfangsphase agierten beide Mannschaften sehr nervös was sich in einigen Fehlwürfen und technischen Fehlern bemerkbar machte. Neckarsulm konnte ein Tor vorlegen welches aber meist im direkten Gegenzug wieder egalisiert wurde. Beim Spielstand von 7:5 in der 18 Minute konnten die Gastgeber erstmals mit 2 Toren in Front gehen. Eine kompakte und aggressive Abwehr ermöglichte es Adrian Wehner und Sascha Pflug zum 7:7 auszugleichen. Neckarsulm nahm Ihre erste Auszeit um den Schorndorfer Rhythmus zu stören. Wie schon zu Beginn des Spiels konnte Neckarsulm in der restlichen Spielzeit der ersten Hälfte 1 Tor vorlegen und Schorndorf glich aus. So endete eine nervöse erste Hälfte mit wenigen Highlights mit 11:11.

Die Trainer Kästle/Wesp fanden die richtigen Worte in der Kabine denn nach Anpfiff der zweiten 30 Minuten folgte die stärkste Phase der Gäste. In der Abwehr wurde noch konsequenter gearbeitet und mit Benjamin Hönnl hatte man einen starken Rückhalt im Tor der einige gute Chancen parieren konnte. Durch einen 2:9 Lauf schraubte man das Ergebnis auf 13:20. Die Rückraumschützen Wehner, Kästle und Bajrovic hatten das Visier nun eingestellt und ließen dem Torhüter keine Chance die platzierten Würfe zu halten. Neckarsulm stellte auf eine 5:1 Deckung um, welche auch nicht den gewünschten Erflog brachte da Mittespieler Philip Oehm geschickt seine Schnelligkeit ausspielte und dadurch Lücken in den Abwehrverbund riss oder selbst zum Abschluss kam. Sogar eine Unterzahlsituation konnte man mit 3:0 Toren für sich entscheiden und konnte so den Vorsprung 44 Minuten auf 9 Tore beim Spielstand von 15:24 vergrößern. Die Gastgeber zogen die nächste Grüne Karte. Diese sollte allerdings keine Wirkung zeigen. Der Treffer zum 15:25 von Simon Mack markierte die höchsten Schorndorfer Führung im Spiel. Die Körpersprache und der Teamgeist der Schorndorfer ließ keinen Zweifel mehr wer das Spiel für sich entscheiden würde und so konnte Neckarsulm den Schorndorfern auch in der restlichen Spielzeit nicht mehr gefährlich werden. Am Ende siegt man auch in der Höhe verdient mit 23:32 und konnte sich enorm wichtige Punkte für den Klassenerhalt sichern.

Nach dem Spielfreien Osterwochenende empfängt man den TV Großbottwar in der heimischen Grauhalde und möchte dort die nächsten Punkte einfahren.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner, Schuller, Mack (5), Kästle (4), Bajrovic (4), Pflug (3), Beller (2), Gora (1), Wehner (5), Niederer (4/1), Dannenmann (1)

2018.03.18

Keine Punkte gegen Weinstadt

SG Schorndorf - SG Weinstadt 23:27

In einer gut gefüllten Schorndorfer Grauhalde war alles für ein spannendes Derby angerichtet. Auf der einen Seite die SG Weinstadt die um den Relegationsplatz kämpft auf der anderen Seite die SG Schorndorf die dringend Punkte für den Klassenerhalt benötigt. Die Favoritenrolle war somit klar bei den Weinstädtern, die Ihrer Rolle leider auch gerecht wurden.

Zu Beginn der Partie sahen die Zuschauer ein Spiel mit hohem Tempo. Felix Kästle konnte für die rot schwarzen den ersten Treffer zur 1:0 Führung erzielen. Diesen glich Weinstadt allerdings postwendend aus. Weinstadt kam nun immer besser ins Spiel und stellten die Schorndorfer vor allem im Angriff vor Schwierigkeiten. Zu wenig Tiefe war der Grund weshalb man des Öfteren in Zeitspielnot kam und dadurch schlechte Wurfpositionen nehmen musste. Der sichere 7-Meter Schütze Sascha Wilhelm erzielte nach 17 Minuten bereits seinen dritten 7-Meter zum 5:9 Zwischenstand. Doch auch bei den Weinstädtern lief nicht alles rund und so fanden die Schorndorfer bereits drei Minuten später beim 8:10 den Anschluss. Dann folgte leider die stärkste Phase der Weinstädter. Hinten wurde konsequent verteidigt und auch der Torhüter konnte einige Bälle parieren. Tore per Gegenstoß waren die Folge und Trainer Nico Kästle legte beim 8:13 die Grüne Karte. Doch die Wirkung der Auszeit verpuffte und Weinstadt ließ sich nicht beirren. Bis zur Halbzeit konnten Sie Ihren Vorsprung auf 10:18 vergrößern und somit schon fast für eine Vorentscheidung sorgen.

In der Kabine fielen deutliche Worte und diese sollten auch Wirkung zeigen. Schorndorf erwischte einen Traumstart in die 2. Hälfte und konnte innerhalb 2 Minuten drei Tore erzielen und zwangen somit den Weinstädter Trainer zu einer Auszeit. Diese bremste die Schorndorfer Aufholjagd und in Unterzahl musste man drei Tore in Folge hinnehmen, welche den Halbzeitvorsprung wieder herstellte. Armin Beller traf zum 14:21. Auch in der einzigen Überzahlsituation konnte man nur einmal den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. Zwar kann man den Schorndorfer in der zweiten Hälfte den Kampfgeist und Bemühungen nicht absprechen aber um einen Gegner wie Weinstadt in der aktuellen Situation zu schlagen muss man einen Sahnetag erwischen und leider konnte keiner der Leistungsträger sein volles Potenzial an diesem Abend abrufen. Zum Ende hin konnte man noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und verliert aufgrund der schlechten ersten Hälfte völlig verdient gegen einen starken Gegner der bis zum Ende der Saison ein Wörtchen im Aufstiegsrennen mit reden wird.

Nächste Woche müssen die Schorndorfer zum Kellerduell nach Neckarsulm. Dort müssen dringen Punkte her um den Klassenerhalt aus eigener Kraft zu schaffen.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner, Schuller (2), Mack (1), Kästle (3), Bajrovic (1), Pflug (2), Oehm, Beller (5), Gora (5), Wehner (2), Niederer (2/1), Dannenmann

2018.03.11

VfL Waiblingen 2 - SG Schorndorf 26:31

Gemeinsam zum Sieg

Unter Zugzwang waren die Schorndorfer nach Waiblingen gereist. Schließlich hatten nahezu alle direkten Konkurrenten um den Klassenverbleib am Samstag gepunktet. Entsprechend hoch motiviert aber auch mit einer gewissen Nervosität begann man die Partie, welche einige technische Fehler zur Folge hatte.

Felix Kästle konnte den ersten Treffer erzielen, welcher postwendend per 7-Meter ausgeglichen wurde und kurz darauf musste man auch den 2:1 Rückstand hinnehmen. Allerdings sollte das die erste und einzige Führung der Waiblinger sein. Nach 10 Minuten konnte man sich durch einen Doppelschlag von Alexander Gora eine 3 Tore Führung erspielen. Ein gehaltener 7-Meter von Benjamin Hönnl und Simon Mack konnte auf 5:9 erhöhen. Leider verpasste man es sich in dieser Phase durch unkonzentrierte Abspiele oder unvorbereitete Würfe weiter abzusetzen. Beim 7:9 in der 15 Minute war das Spiel wieder völlig offen und weitere 5 Minuten später konnte Leonard Gühne zum 11:11 ausgleichen. Doch die Daimlerstädter zogen das Tempo an und kamen immer wieder durch schnell vor getragene Angriffe zum Torerfolg. Beim Spielstand von 13:15 wurden die Seiten gewechselt.

Die Vorgabe der Trainer Kästle/Wesp waren klar. Technische Fehler minimieren und eine bessere Chancenauswertung sollte der Schlüssel zum Erfolg sein. Waiblingen wollte sich aber nicht abschütteln lassen und kamen immer wieder über gute Kreisanspiele zu einfachen Toren von 6 Metern. Das Spiel blieb über lange Zeit Eng. Zwar konnte Schorndorf immer wieder 2 oder 3 Tore vorlegen doch weiter absetzen konnte man sich nicht. Beim Spielstand von 24:26 nach 47 Minuten nahm Schorndorf seine zweite Auszeit und diese sollte Wirkung zeigen. Ein weiterer gehaltener 7-Meter vom zwischenzeitlich eingewechselten Heiko Busse und 2 Tore in Folge brachte einen 4 Tore Vorsprung und zwang Waiblingen zur Auszeit. Die Waiblinger versuchten nun mit einer offensiveren Abwehrvariante zum Erfolg zu kommen doch die Schorndorfer bewegten sich gut fanden immer wieder Lücken. Nach 60 Minuten hatte man es, durch eine geschlossene Mannschaftsleistung geschafft und das erste von 7 Endspielen für sich entscheiden können. Alle eingesetzten Spieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen und genau auf dieser Leistung muss man für die kommenden Aufgaben aufbauen.

Nächstes Wochenende gastiert die SG Weinstadt in Schorndorf. Dies wird eine sehr schwere Aufgabe doch in der Vergangenheit hat man in diesem Derby vor allem zu Hause immer sehr gute Leistungen gezeigt und konnte die Punkte auch in Schorndorf behalten.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner, Schuller, Mack (1), Kästle (5), Bajrovic (4), Pflug (2), Oehm (1), Gora (6), Wehner (5), Niederer (6/4), Dannenmann (1), Schamberger

2018.02.23


SG Schorndorf - TSV Schmiden zwei 28:28

2018.02.20

SG Schorndorf - TSV Bönnigheim 30:26

Lebenszeichen der Männer 1!

Die ersten zwei Punkte im Jahr 2018 konnten die Schorndorfer im Nachholspiel am Dienstagabend gegen den TSV Bönnigheim holen! Mit einer kämpferischen Leistung ringt man in einer spannenden Partie den Tabellen sechsten nieder! Am Ende leuchtete ein 30:26 Von der Anzeigetafel und die Freude und Erleichterung war förmlich zu spüren!

Bereits am Freitag heißt es gegen die Schmiden Pumas 2 nachzulegen! Unterstützt die Mannschaft um die nächsten Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu sichern! Anpfiff ist um 19:30!

2018.02.18

SG Schorndorf - TV Oeffingen 26:27

Herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt

Im Kellerduell Vorletzter gegen Drittletzter empfing die SG Schorndorf den TV Oeffingen zu einem 4-Punktespiel. Nach 60 Minuten Kampf stand man am Ende mit leeren Händen da und verpasste somit den Sprung an das enge Mittelfeld heran zu rücken.

Nach nervösem Start in die Partie waren es die Gäste, die besser ins Spiel fanden. Nach 11 Minuten konnten Sie sich einen drei Tore Vorsprung erspielen und Trainer Michael Rill meldete das erste Mal Gesprächsbedarf an. Die Schorndorfer schienen mit dem Kopf nicht 100% bei der Sache zu sein was sich in einigen technischen Fehlern und verlorene Zweikämpfe widerspiegelte. Nach der Auszeit konnte Simon Mack in der 20 Minute den Anschluss zum 9:10 herstellen. Allerdings verpasste man es in der Phase den Ausgleich zu erzielen und so konnte Oeffingen mit einer 12:14 Führung in die Halbzeit gehen.

Den besseren Start in die zweite Hälfte hatten die Gastgeber. Innerhalb von 6 Minuten konnte man den zwei Tore Rückstand aufholen und durch Rückraum Routine Baxi Bajrovic das erste Mal beim 17:16 in Führung gehen. Es schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen und man glaubte an den Erfolg aus dem Kollektiv. Adrian Wehner, Felix Kästle und Stefan Niederer erhöhten innerhalb einer Minute auf 22:17. Die Oeffinger gaben sich allerdings nie auf und wurden von Ihrem mitgereisten Anhang nach vorne gepeitscht. Zwei 7-Meter Tore vom besten Oeffinger Schützen an diesem Tag hatte den Anschluss zum 24:23 zur Folge. Alexander Gora erzielte in der 57 Minute aus dem Rückraum die letzte Schorndorfer Führung. Oeffingen gelang der Ausgleich und Schorndorf war 30 Sekunden vor Schluss nochmals in Ballbesitz. Schorndorf legte die Auszeit und der Trainer gab die Anweisung für den letzten Angriff. Unglücklich verlor man leider den Ball 10 Sekunden vor Schluss und Oeffingen konnte mit einem Tor aus der zweiten Welle 3 Sekunden vor Schluss den Siegtreffer erzielen.

Keine Zeit zum Durchatmen hat die Schorndorfer Mannschaft den bereits am Dienstag steht das nächste Endspiel gegen den TSV Bönnigheim an bevor man am Freitag auf den TSV Schmiden 2 trifft.

SG Schorndorf: Busse, Hönnl, Steiner, Schuller, Mack (4), Kästle (2), Bajrovic (2), Pflug (1), Beller (1), Gora (4), Wehner (8), Niederer, (3/2), Dannenmann, Schamberger (1)

2018.02.18
2018.02.18

2018.02.04

HC Oppenweiler-Backnang – SG Schorndrof 27:23

Nichts zu holen beim Tabellenführer

Alles andere als optimal verlief die Vorbereitung auf das Spiel gegen den Ligaprimus. Aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen konnte man die gesamte Woche nur dezimiert trainieren und neben den langzeitverletzten meldeten sich auch noch Alexander Gora und Baxi Bajrovic wegen Krankheit für das Spiel am Sonntag bei Trainer Michael Rill ab.

So reiste man im Schneegestöber mit 8 Feldspielern zum Auswärtsspiel nach Backnang. Der Gastgeber erwischte den besseren Start ins Spiel. Ein sehr gut aufgelegter Marcel Wolf im Tor vereitelte die ersten Torversuche aus dem Rückraum und Oppenweiler kam mit Druckvollem schnellen Spiel nach vorne zu einfachen Toren über die treffsicheren Außen. Bereits nach 8 Minuten legte Michael Rill seine grüne Karte beim Spielstand 5:2. In den folgenden Minuten kam man etwas besser ins Spiel und schaffte beim 5:4 wieder den Anschluss. Vorne fiel den Schorndorfern aber zu wenig im 6 gegen 6 ein so musste man häufig bei drohendem Zeitspiel abschließen. Oppenweile nutzte dies konsequent durch die 2. Welle und konnte sich nach 20 Minuten wieder auf 12:7 absetzen. Beim 15:10 wurden die Seiten gewechselt.

Sehr klare Worte vom Trainer über den Einsatzwillen und Körpersprache fand Trainer Rill in der Kabine und diese Ansage sollte auch fruchten. Stefan Niederer versuchte auf der ungewohnten Mitteposition das Spiel zu lenken und konnte immer wieder Sascha Pflug am Kreis finden. Nach 43 Minuten war man durch ein Tor von Adrian Wehner zum 20:18 wieder auf Schlagdistanz. Nun war es der Trainer von Oppenweiler der Gesprächsbedarf anmeldete. Schade war das man in dieser Phase öfters auch auf ein Tor verkürzen konnte aber man mehrfach frei von 6 Meter am Gästetorhüter scheiterte. Auch zwei gehaltene 7 Meter von Heiko Busse konnte nicht den entscheidenden Impuls geben und so erhöhten die Gastgeber nach 54 Minuten wieder auf 24:19. Das Spiel war entschieden. Zu groß war die 5 Torehypothek und in der Schlussphase machte sich auch der Kräfteverschleiß der 8 Feldspieler bemerkbar. Oppenweiler gewinnt verdient mit 27:23.

Positiv war die zweite Hälfte in der man mit einer anderen Körpersprache und Kampfgeist auf dem Feld stand. Nun folgt ein Spielfreies Wochenende bevor es zu einer enorm entscheidenden Woche in dieser Saison kommt. 3 Heimspiele gegen Oeffingen, Nachholspiel Bönnigheim und Schmiden 2 stehen innerhalb einer Woche an. Bei diesen Spielen muss man definitiv punkten um die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

SG Schorndrof: Busse, Hönnl, Schuller (1), Mack (1), Kästle (3), Pflug (4), Wehner (4), Niederer (9/6), Dannenmann, Schamberger (1)

2018.01.21

SG Schorndorf – TV Mundelsheim 27:30

Erneute Schwächephase in Halbzeit 2 kostet Schorndorfer Sieg gegen den TV Mundelsheim

Zur ungewohnten Zeit um 15:00 wurde die Partie gegen den Tabellenzweiten angepfiffen. Nach der sehr deutlichen Hinspielniederlage und der desolaten Leistung der letzten Woche forderte Trainer Michael Rill eine Reaktion der Spieler.

Diese Reaktion zeigten die Daimlerstädter von Beginn an. Kapitän Stefan Niederer erzielte das erste Tor der Partie per Gegenstoß. Über ein 4:4 war es erneut Niederer der per Doppelschlag die erste Führung erzielte zum 6:4 erzielte. Mit einer guten Abwehrarbeit und konzentriert vorgetragenen Angriffen zwang man den Gegner nach 15 Minuten zur ersten Auszeit. Diese sollte allerdings seine Wirkung verfehlen, denn über ein 10:8 konnte man in den folgenden 10 Minuten vor allem über den gut aufgelegten Alexander Gora auf 15:10 erhöhen. Selbst Unterzahlsituationen konnte man für sich entscheiden. In der 29 Minute führte man 17:13 ehe eine doppelte Unterzahl die Mundelsheimer zur Aufholjagd nutzen. Beim Stand von 17:14 verabschiedete man sich in die Halbzeitpause.

Durch 2 Tore von Andreas Bender konnten die Gäste ausgleichen und das Spiel war wieder völlig offen. Es häuften sich unkonzentrierte Abschlüsse und technische Fehler, welche die Gäste eiskalt ausnutzen um innerhalb 7 Minuten auf 18:21 erhöhten. Nun nahm Heimtrainer Rill eine Auszeit um neue taktische Anweisungen zu geben. Kurze Zeit später konnte Alexander Gora den Anschluss zum 21:22 wieder herstellen. Leider verpasste man es diesen Aufschwung aufrecht zu erhalten und so musste man Mundelsheim wieder zum 22:27 ziehen lassen. In der Schlussphase versuchte man es mit einer Manndeckung gegen die zwei gefährlichsten Spieler Hannes Stahl und Andreas Bender und konnte so auch noch einige Ballgewinne erzwingen und auf 27:29 verkürzen. Allerdings wurde nun die Zeit zu knapp um Mundelsheim nochmals gefährlich zu werden und so gewannen die Gäste mit 27:30.
Im Vergleich zur letzten Woche war eine deutliche Leistungsteigerung zu sehen und die Mannschaft gab sich zu keinem Zeitpunkt auf. Wenn man diese Einstellung und kampfgeist in die nächsten Spiele mitnehmen kann sollte es am kommenden Wochenende endlich wieder zu einem doppelten Punktgewinn reichen. Dieser wäre in der sehr engen Tabelle auch enorm wichtig um einige Plätze gut zu machen.

SG Schorndorf: Hönnl, Busse, Steiner (1), Schuller (1), Mack (3), Kästle (4), Bajrovic, Pflug, Gora (7), Wehner (3), Kolb, Niederer (7/2), Dannenmann, Schamberger (1)

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